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Schöner Wohnen

Was mit farbigem Beton alles möglich ist, zeigen zahlreiche Projekte renommierter Architekten. Einer von ihnen ist der Japaner Akihisa Hirata. Für seinen Appartmentkomplex „Alp“ in Akabane-Nishi, Tokio, wurde er in diesem Jahr mit dem Colored Concrete Works Award von LANXESS ausgezeichnet.

In Harmonie mit der Natur

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Der Gebäudekomplex “Alp” liegt im Zentrum Tokios

Der im Juli 2009 begonnene und im März 2010 fertiggestellte Gebäudekomplex „Alp“ liegt im Zentrum von Tokio. Die Gegend ist durch natürliche Hügel geprägt. Die Häuser stehen dicht an dicht. Sie unterscheiden sich hinsichtlich der Größe ihrer Dächer und ihrer Formen. Architekt Hirata stand vor der Herausforderung, eine Harmonie zwischen dem Gebäude und der Umgebung zu erzielen. In seinem konzeptionellem Entwurf abstrahierte er deshalb die besondere Topographie.

Mit Erfolg: Das Gebäude mit fraktalen Strukturen und konkaven und konvexen Oberflächen fügt sich unaufdringlich in das Gesamtbild ein. Um den Komplex mit der ursprünglichen Landschaft zu verbinden, wurde der Beton mit einem holzkohlenartigen Farbton eingefärbt. Damit schaffte der Architekt eine Szenerie, die Betrachtern und Bewohnern die unmittelbare Verbundenheit des Gebäudes mit den Kräften der Natur bewusst werden lässt. Im Innern gleichen die Flure und Gänge natürlichen Tälern. Licht und Belüftung strömen bis in die unteren Ebenen und in den Gartenbereich.

Überzeugende Lösung

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Das Ergebnis überzeugte die internationale Jury des diesjährigen Colored Concrete Works-Award bestehend aus Experten aus Architektur und Fachmedien

Hirata war es besonders wichtig, die Oberflächenbeschaffenheit und die Optik des Betons zu erhalten. Das war nicht möglich, wäre die Farbe nur äußerlich aufgetragen worden. Daher fiel die Entscheidung auf eine dauerhafte Durchfärbung mit Bayferrox-Pigmenten von LANXESS. Der Vorteil: Je nach Menge des zugegebenen Pigments lassen sich bewusst verschiedenste Farbnuancen und -schattierungen erzielen.

Das Ergebnis überzeugte die internationale Jury des diesjährigen Colored Concrete Works-Award bestehend aus Experten aus Architektur und Fachmedien. Sie würdigte bei diesem Bauprojekt den Ausdruck einer tief verstandenen Beziehung zwischen Natürlichem und Artifiziellem sowie die perfekte Einbindung in die urbane Umgebung. Hirata erhielt dafür den Colored Concrete Works Award der LANXESS-Business Unit Inorganic Pigments. Mit ihm werden jährlich Architekten gewürdigt, die sich um den Einsatz von Farbe in Betonbauten verdient gemacht haben.

Maßgeschneidert für die Architektur

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Seit fast 90 Jahren setzen Bayferrox-Eisenoxide aus Krefeld-Uerdingen rund um den Globus farbige Akzente

Seit fast 90 Jahren setzen Bayferrox-Eisenoxide aus Krefeld-Uerdingen rund um den Globus farbige Akzente. Kunden unterschiedlichster Industrien vertrauen auf diese Pigmentqualitäten. Seit dem Start der Produktion im Jahr 1926 haben insgesamt über 12 Millionen Tonnen der Qualitäts-Farbpigmente das LANXESS Werk am Niederrhein verlassen, das das größte seiner Art weltweit ist.

Im Jahr 1926 entdeckte der Chemiker Julius Laux in Krefeld, dass sich aus Eisenoxidschlamm, einem Nebenprodukt der Anilinproduktion, hervorragend Farbpigmente herstellen lassen. Doch Farbe galt noch lange Zeit als ein Luxusgut – schließlich lässt sich eine Brücke auch dann gut überqueren, wenn sie grau ist. Erst mit dem gestiegenen Lebensstandard gewann die Ästhetik immer mehr an Bedeutung. Die Business Unit Inorganic Pigments von LANXESS bietet Architekten und Betonverarbeitern heute eine Palette von über 100 Farbtönen. Die Gestaltung mit synthetischen Eisenoxid- und Chromoxid-Pigmente verschönert immer öfter die Fassaden von Luxushotels oder die Pflastersteine mondäner Uferpromenaden.

Herberge für die Kunst

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Das Museum „Casa das Histórias Paula Rego“ im portugiesischen Cascais

Ein weiteres, spektakuläres Beispiel ist das Museum „Casa das Histórias Paula Rego“. Das wegweisende Bauwerk im portugiesischen Cascais zeigt, wie sehr sich selbst futuristische Betongebilde in eine natürliche Landschaft einfügen können. Die renommierte Künstlerin Paula Rego hatte für den Entwurf des Museums, das ihre Werke beherbergen sollte, den Star-Architekten Eduardo Souto de Moura ausgewählt. Rund 3.800 Kubikmeter Beton wurden für die Ausstellungshalle verbaut – für Farbe sorgen 18 Tonnen des roten Eisenoxid-Pigments Bayferrox 110 und des gelben Bayferrox® 420. Mit dem Einsatz von rotem Beton interpretiert der Architekt die historische Bauweise der Region auf moderne Weise neu. Für die Redaktion des Kunstmagazins „art“ gehört das Museum zu einem der beeindruckendsten Ausstellungshäuser weltweit.

Tradition begegnet Moderne

Um ein Vielfaches größer und am anderen Ende des architektonischen Spektrums zeigt sich das Hotel Emirates Palace in Abu Dhabi in einer Umgebung, der es an imposanten Bauten nicht mangelt: Ein Fünfsterne-Traum aus Tausendundeiner Nacht mit 302 Zimmern, 92 Suiten, 102 Aufzügen und insgesamt 114 blattgoldverzierten Kuppeln. 250.000 Kubikmeter Beton und rund 60 Tonnen Bayferrox-Pigmente waren für das moderne Märchenschloss nötig, dessen Mix aus Naturstein und Sichtbeton die traditionelle Bauweise der Region in die Moderne überführt.

Super-Highway in Korea

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Daum Kakao Space.1 auf der südkoreanischen Insel Jeju Island wider.

Das südkoreanische IT-Unternehmen Daum Kakao hat in Zusammenarbeit mit dem Architekten Minsuk Cho eine Konzernzentrale geschaffen, Daum Kakao Space.1. Sie entspricht der besonderen Unternehmenskultur von Daum Kakao und spiegelt gleichzeitig die landschaftlichen Besonderheiten der Umgebung des Gebäudes auf der südkoreanischen Insel Jeju Island wider.

Ziel des Projekts war es, die horizontalen Arbeitsstrukturen des IT-Giganten baulich nachzuempfinden. Die längliche Gebäudeform versinnbildlicht über eine Fläche von 132.000 Quadratmetern eine Art „Super-Highway“. Dabei unterteilt ein architektonischer Überbau den Standort in ein ländliches und ein urbanes Areal.

Minsuk Cho entschied sich bei der Realisierung für mit Bayferrox-Pigmenten durchgefärbten Beton, der vom Material und der Farbe her in sich bereits ein authentisches Abbild der typischen Attribute der Insel darstellt. Zum Einsatz kamen die Typen Bayferrox 318, Bayferrox 920 und Bayferrox 4130, mit denen das inseltypische Vulkangestein Jejus originalgetreu nachempfunden werden konnte. Als naturnaher Entwurf kommt dem Image des Gebäudes nicht zuletzt auch die Umweltfreundlichkeit dieses Baustoffs zugute.

Die Beispiele zeigen: Eingefärbter Beton liegt im Trend. Was mit buntem Beton alles möglich ist, zeigt LANXESS mit seiner Kampagne „Colored Concrete Works“. Dort finden Sie weitere prominente Beispiele zukunftsweisender Architektur. Virtuell zu besichtigen sind diverse Projekte unter http://colored-concrete-works.com