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Die Forscher von morgen fördern

Bildung ist Zukunft. LANXESS investiert nicht nur in die Aus- und Weiterbildung des eigenen Personals, sondern will gezielt das Interesse von Schülern an naturwissenschaftlichen Fächern wecken. Von der Unterstützung standortnaher Gymnasien über Workshops und Projektwochen bis hin zu Experimentierkoffern und Sachkundematerialien für Grundschüler: Die Bildungsinitiative ist seit Jahren fester Bestandteil des gesellschaftlichen Engagements des Konzerns.

Wissen – die wertvollste Ressource der Wirtschaft

Foto 2_120Überall auf der Welt sind Kreativität und Fachwissen gefragt, wenn es gilt, die Lebensbedingungen der Menschen nachhaltig zu verbessern. Speziell in einem rohstoffarmen Land wie Deutschland sind Forschergeist und Erfindungsreichtum unverzichtbare Voraussetzungen, um Wachstum zu generieren und im internationalen Wettbewerb zu bestehen. Im Bereich der naturwissenschaftlichen und technischen Bildung stellt sich LANXESS diesen Herausforderungen. Der Spezialchemie-Konzern will das Interesse von Schülern und Studenten an naturwissenschaftlichen Fächern wecken und fördern. Seit 2008 leistet die LANXESS Bildungsinitiative vielseitige und wirkungsvolle Hilfestellungen. Das „Modell Bildungsförderung“ macht auch international Schule.

 

Bildung: eine nationale und globale Mission

Im Rahmen dieser Initiative wurden bislang mehr als 30 städtische Gymnasien an den deutschen Standorten des Unternehmens finanziell unterstützt. Seit 2008 hat LANXESS rund vier Millionen Euro in das „Projekt Bildung“ investiert. Mit diesen Mitteln schafften die Schulen neue Laboreinrichtungen, technisches Gerät und Unterrichtsmaterialien für die Fächer Chemie, Biologie, Physik und Informatik an. Für interessierte und talentierte Schüler werden Workshops und Projektwochen im Unternehmen selbst und an Partnerschulen ausgerichtet. Themen sind die gesellschaftlichen Megatrends Mobilität, Urbanisierung, Klimawandel und Ernährung. Foto 4_071So wird in der nachfolgenden Generation das Interesse für die Zusammenhänge von Wirtschaft, Wissenschaft und Politik geweckt. Ziel ist es, gesellschaftliches Engagement zu ermutigen, jungen Menschen eine berufliche Perspektive zu bieten und zugleich die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens zu sichern – ganz im Sinne der nachhaltigen Unternehmensstrategie von LANXESS.

Die überaus positive Resonanz von Schülern und Lehrern bestärkt das Unternehmen darin, diese Form der Bildungspartnerschaft auszubauen. Für sein Engagement wurde der Konzern von der Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ ausgezeichnet und zu einem Gewinner des Bundeswettbewerbs „365 Orte im Land der Ideen“ gekürt.

Ideen für eine „grüne“ Mobilität

In den Jahren 2012 und 2013 nahmen mehr als 1.000 Schüler aus elf Gymnasien im Rheinland, in Brunsbüttel und Bitterfeld an den Workshops „Weltklasse Grüne Mobilität“ teil. Ziel war es, den Jugendlichen die Vor- und Nachteile einer zunehmenden Mobilität zu verdeutlichen. Bereits heute rollen mehr als eine Milliarde Kraftfahrzeuge weltweit über die Straßen – mit Folgen für Klima und Umwelt. Dass allein die Autoreifen den Spritverbrauch und die Emissionen der Fahrzeuge deutlich senken können, stellten die Schüler bei Versuchen im Chemielabor fest. Ihren Ideen für eine „grüne“ Mobilität waren dabei keine Grenzen gesetzt: So loteten sie das ungenutzte Potenzial des Radfahrens aus, entwarfen ein Flugzeug mit Solarantrieb und ein Airmobil mit Karbonfasergehäuse.

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Schüler aus Brunsbüttel während des Workshops in Leverkusen

Auch auf anderen Wegen bringt LANXESS jungen Menschen die Faszination der Chemie und der Berufe in diesem Arbeitsfeld nahe. So lud das Unternehmen Schüler aus Brunsbüttel während des Workshops nach Leverkusen ins Werk ein. Dort machte sich die Gruppe im Kautschuktechnikum ein Bild davon, wie dieser vielseitige Werkstoff hergestellt wird. Für eigene Experimente standen hochmoderne Labors zur Verfügung. Zusätzlich informierten sich die Gäste über Ausbildung und Karrierechancen in der Chemiebranche.

Auch an Hochschulen engagiert sich LANXESS für die Erweiterung der Bildungschancen von jungen Talenten. Im Rahmen des Deutschlandstipendiums, eine Initiative der Bundesregierung, unterstützt das Unternehmen insgesamt 50 Studierende an acht Universitäten.

Experimentierkoffer für Grundschulen

Foto 6_Kanada_4Es gilt die Faustregel: Je jünger die Schüler sind, desto unbefangener und experimentierfreudiger sind sie. Deshalb hat LANXESS in Zusammenarbeit mit externen Experten ein Chemiekoffer-Set speziell für Grundschüler entwickelt. Der Koffer enthält eine komplette Versuchsausstattung von Reagenzgläsern und Schutzbrillen bis zu Stövchen und Pipetten. Eine Box mit Behältern für Verbrauchsmaterialien sowie Anleitungen für die Lehrer zur Stundenvorbereitung und Vorlagen zur Versuchsdokumentation ergänzen das Angebot. LANXESS hat insgesamt 1.000 dieser Experimentierkoffer im Wert von insgesamt 360.000 Euro an Grundschulen im In- und Ausland verteilt.
So wurden etwa sie mittlerweile an Grundschulen des Bezirks Lambton Kent am kanadischen Standort Sarnia ausgepackt und die völlig ungefährlichen Versuche in den Lehrplan integriert.

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Zenzeleni Grundschule in Alexandra nahe der LANXESS Südafrika-Zentrale in Greenstone

Auch in anderen Winkeln der Welt ist das lehrreiche Gepäck inzwischen angekommen, etwa in der Zenzeleni Grundschule in Alexandra nahe der LANXESS Südafrika-Zentrale in Greenstone. Dort zeigten Wissenschaftler des Unternehmens den Schülern und Lehrern vor Ort, wie die gemeinsam von LANXESS und der Technischen Universität Dortmund erarbeiteten Materialien funktionieren. „Zweifelsohne zeigt diese Initiative, wie wichtig dem Unternehmen das Thema Bildung ist – auch in den Gemeinden, in denen wir operativ tätig sind“, betonte Landessprecher Karl-Rudolf Gassen.

 

Weit gereiste Unterrichtsmaterialien

Im Juni 2014 kamen zudem Schülerinnen und Schüler der Schulen Jiangnan, Chunxing und Xinan im chinesischen Wuxi in den Genuss des Experimentier-Kits. Es ist für verschiedene Unterrichtsformen (Lernen an Stationen, Gruppenarbeit, etc.) geeignet und kann auch in normalen Klassenräumen verwendet werden. Die Experimentier-Kits würden dazu beitragen, so Schulleiter Chen Ye, von klein auf Interesse und Fähigkeiten auf dem Gebiet der Naturwissenschaften zu fördern.

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Schüler der Schulen Jiangnan, Chunxing und Xinan im chinesischen Wuxi

Silke Jansen, Leiterin der LANXESS Bildungsinitiative ist sehr zufrieden mit der Entwicklungen dieses globalen und nachhaltigen Projekts: „Unsere Bildungsinitiative war von Beginn an international ausgerichtet. In fast allen Ländern mit LANXESS Standorten wurden seitdem Bildungsprojekte ins Leben gerufen. Der Experimentierkoffer ist ein weiterer Baustein, um die Nachhaltigkeit unserer Aktivitäten zu unterstreichen. Es ist eine schöne Vorstellung, dass Kinder auf allen Kontinenten der Erde mit unserem Experimentierkoffer forschen und experimentieren.“

 

 Lanny erkundet die Welt

LANXESS hat darüber hinaus für den Sachunterricht konzipierte Unterrichtsmaterialien zu den Themen Mobilität, Globalisierung, Urbanisierung und Wasser herausgegeben. Sie werden deutschlandweit an alle städtische Grundschulen der LANXESS Standorte verteilt, sind aber auch über das Unternehmen für Grundschulen zu beziehen.

Foto 9_Schulspende14_23Die neuen Materialien mit dem Titel „Lanny erkundet die Welt“ hat LANXESS in Zusammenarbeit mit der Care-Line Bildungsprojekte GmbH erstellt, die über mehr als 25 Jahre Erfahrung bei der inhaltlichen Konzeption und Umsetzung von Bildungsmedien verfügt. Inhaltlich richtet sich die Publikation nach den offiziellen Lehrplänen der Bundesländer für Sachunterricht an Grundschulen. So lernen die Kinder beispielsweise die „Schätze der Welt“ und die Knappheit der Ressourcen kennen. In einem anderen Kapitel geht es um die Vor- und Nachteile verschiedener Verkehrsmittel.
Neben Arbeitsblättern werden vier Lernstationen zu den jeweiligen Themenbereichen angeboten,. Die Aufgaben werden dabei über die fiktiven Erlebnisse der Comic-Charaktere „Lanny“ und „Professor Findig“ erzählt.

 Bildungsexport in alle Welt

Mittlerweile hat sich die Initiative zu einem internationalen Exportschlager entwickelt und LANXESS ist damit auch im europäischen Ausland, in Asien und Südamerika präsent.
„Educate to Grow“ – unter diesem Motto leisten beispielsweise mehr als 200 LANXESS-Mitarbeitern in Argentinien Hilfe zur Selbsthilfe. Sie haben ein Papierrecycling-Projekt gestartet, mit dessen Erlösen sie Schulen und gemeinnützige Organisationen im Bereich Bildung unterstützen. Im Rahmen des Programms wird den Partnern auch das Grundwissen im Projektmanagement vermittelt, um später ohne Spendengelder weiterarbeiten zu können.Foto 10_JB_183

Im indischen Mumbai arbeitet LANXESS mit der gemeinnützigen Organisation „Save the Children India“ (STCI) zusammen. Dort wurde ein Projekt ins Leben gerufen, das die Bildungschancen unterprivilegierter Kinder verbessert. Etwa 400.000 Rupien – umgerechnet rund 6.000 Euro – hat LANXESS an fünf von STCI betreute Vorschulen gespendet. Die Kinder werden auf den Besuch einer weiterführenden Schule vorbereitet. Neben der finanziellen Hilfe bringt LANXESS auch sein spezielles Know-how ein: Das Unternehmen stellt den Schulen Systeme zur Wasseraufbereitung zur Verfügung, damit eine geregelte Versorgung mit sauberem Trinkwasser gewährleistet ist.

In Europa sponsert LANXESS den populären Projektwettbewerb zum Thema „Mit Chemie zu Energie“. Ausgerichtet wird er vom Verband der Chemielehrer/innen in Österreich. 209 Schulen aus Österreich, Deutschland, Ungarn und der Slowakei nehmen daran teil. Mit der Unterstützung will LANXESS den naturwissenschaftlich-technischen Unterricht an sieben österreichischen und drei slowakischen Schulen nachhaltig verbessern. Es werden Geräte und Materialien angeschafft, die nach dem Wettbewerb in den Besitz der teilnehmenden Schulen übergehen – so etwa Molekülbaukästen, Destillationsanlagen und Modellautos mit Brennstoffzellen zur Elektrolyse von Wasser und zur Energiegewinnung. Eine sinn- und wirkungsvolle Investition in die Zukunft – für die Jugendlichen und für LANXESS.