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Chemie, die Leben retten kann

Wie LANXESS für die nötige Sicherheit im Falle eines Fahrzeugbrands sorgt.

Für Autofahrer ist es ein Moment der Sorge: Plötzlich quillt dichter, schwarzer Rauch aus der Motorhaube. Dabei besteht meist kein Grund zur Panik. Längst stellen Autobauer sicher, dass sich ein kleiner Brand – auch wenn er sich in den Innenraum ausbreitet – nicht explosionsartig in ein ausgewachsenes Feuer entwickelt. Bis das gesamte Fahrzeug in Flammen steht, vergehen meist mehrere Minuten. In der Regel bleibt Fahrer und Beifahrern dann noch ausreichend Zeit, sich in Sicherheit zu bringen.

Ermöglicht wird das durch chemische Flammschutzmittel in den Materialien, die Verbrennungsprozesse verzögern oder gar hemmen. Eingesetzt werden sie etwa in Kunststoffen wie zum Beispiel Polyurethanen. Diese verwenden Automobilhersteller zur Polsterung von Sitzen, dem Dachhimmel, der Hutablage oder der Seitenwandverkleidung. Ein verlässlicher Partner ist hier LANXESS mit seinen Produkten Disflamoll® und Levagard®. Sie sorgen dafür, dass Automobilhersteller die gesetzliche Norm für die sogenannte horizontale Brenngeschwindigkeit einhalten können. Diese gilt weltweit für die Innenausstattung von Kraftfahrzeugen und Omnibussen und soll sicherstellen, dass sich ein Brand maximal mit einer Geschwindigkeit von 102 Millimetern pro Minute horizontal ausbreitet.

Wie das funktioniert? Während des Brennvorgangs bilden die Flammschutzmittel eine Art Kohle-Schutzschild auf dem Material. Dieses verhindert, dass Sauerstoff und Wärme in die unteren Materialschichten dringen und sich das Feuer weiter ausbreiten kann. Im besten Fall wirken die Mittel, wie die aus dem Hause LANXESS, sogar „selbstlöschend“ und der Brand erstickt im Keim. Ein Effekt, der im Zweifel Leben retten kann.