aufmacher_neu-1400

K 2016: LANXESS trifft die Kunststoffwelt

Im Oktober trifft sich die internationale Kunststoff- und Kautschukindustrie in Düsseldorf. Vom 19. bis 26. findet dort die K 2016, die Weltleitmesse für die Branche, statt. Auch LANXESS wird dort sein breites Produktportfolio rund um Hochleistungskunststoffe der Fachwelt präsentieren.

Rote Farbakzente sorgen für Wiedererkennung

messestand_bearbDie K in Düsseldorf wird auch in diesem Jahr wieder das absolute Branchenhighlight und der Ausgangspunkt richtungsweisender Entscheidungen für Produkt-, Prozess- und Problemlösungen in der Kunststoffverarbeitung sein. Mehr als 3.100 Aussteller präsentieren eine Woche lang den Besuchern ihre Produkte und Leistungen. Auch LANXESS und das neue Kautschuk-Joint-Venture ARLANXEO sind dabei. Auch die sogenannte Gummistraße, wo LANXESS gemeinsam mit dem Wirtschaftsverband der deutschen Kautschukindustrie und dem Dr. Gupta-Verlag den Verarbeitern eine Präsentationsplattform bietet, gibt es in diesem Jahr wieder. Die Gesamtpräsentation findet in Halle 6 auf einer Fläche von über 1.200 Quadratmetern statt.
Im 700 Quadratmeter großen LANXESS-Bereich sorgen rote Farbakzente für eine Wiedererkennbarkeit des Konzerns. „Der LANXESS Stand ist eine formalästhetische Weiterentwicklung der bisherigen Messeauftritte. Die anspruchsvolle Architektur wirkt skulptural und beeindruckt durch fließende Linien, die einer strengen geometrischen Ordnung folgen“, beschreibt Udo Erbstößer, Projekt- und Standleiter von LANXESS den Messeauftritt.
Quality works.

Quality works.

Das diesjährige Motto des Spezialchemiekonzern lautet „Quality Works.“. Es drückt das Selbstverständnis und die Performance von LANXESS aus, in deren Zentrum Qualität steht. „Dieser Slogan stellt nicht nur unsere ausgezeichneten Produkte heraus, sondern bringt auch die globale Ausrichtung des Konzerns auf den Punkt. Außerdem steht das Motto für unseren Kundenfokus, starken Service und für unsere effizienten Prozesse“, sagt Vorstandsmitglied Hubert Fink. Eine entsprechende Kampagne stellt LANXESS zur K 2016 vor.

Motorölwannen aus Durethan

motoroelwanne_porsche_bearb

Neuere Konstruktionen von Ölwannenmodulen setzen anstelle von Polyamid 6.6 auf das vergleichbar hochwertige, aber deutlich preiswertere Polyamid 6. Jüngstes Beispiel dafür ist das Ölwannenmodul für die neuen Sechszylinder-Boxermotoren des Porsche 911 Carrera. Es besteht aus Durethan BKV 30 H2.0.

Leichtbau steht im Mittelpunkt, wenn es um die Senkung des Energie- und Treibstoffverbrauchs in der Mobilität geht. Da liegt es nahe, dass auch in der Fertigung von Motorölwannen die Substitution von Metallen durch Kunststoff voranschreitet. Jüngstes Beispiel dafür ist das aus Durethan, einem Polyamid von LANXESS, gefertigte Ölwannenmodul für die neuen Sechszylinder-Boxermotoren des Porsche 911 Carrera. „Das Bauteil erfüllt in puncto Funktionsintegration, Leichtbau und wirtschaftlicher Fertigung vollständig die spezifischen Anforderungen, die an die neue Motorengeneration gestellt werden“, erklärt Jorge Soares, Projektleiter für das hochkomplexe Bauteil bei der POLYTEC PLASTICS Germany GmbH & Co KG mit Sitz in Lohne. Das Ölwannenmodul wurde in enger Kooperation von POLYTEC und Porsche entwickelt.
LANXESS hat in einer Studie für Porsche nachgewiesen, dass Motorölwannen grundsätzlich aus Polyamid 6 machbar sind. Teil der Untersuchungen waren Langzeittests zur Beständigkeit des Thermoplasten unter anderem gegenüber neuem und gebrauchtem Motoröl. Die Motorölwanne für den Porsche 911 Carrera besteht aus einem Ober- und Unterteil aus dem mit 30 Prozent Glasfasern verstärkten Durethan BKV 30 H2.0. Mit Hilfe des Polyamid 6 gelang es, das Gewicht der Ober- und Unterschale der Ölwanne auf 1,3 bzw. 1,8 Kilogramm zu verringern. Insgesamt konnte das Gewicht der Ölwanne im Vergleich zum Vorgänger aus Aluminium um über zwei Kilogramm gesenkt werden.

Batteriegehäuse für E-Bikes und E-Scooter

e_scooter_eb2_giallo_batteria_06-1_bearb

Die Askoll Holding srl. verlässt sich bei der Herstellung der Gehäuseteile für die Batterien der Zweiräder auf einen PBT+ASA-Blend von LANXESS, der künftig unter dem Namen Pocan AF 4110 vermarktet werden soll. Foto: Askoll

LANXESS präsentiert auf seinem Stand den zweisitzigen E-Scooter „eS2“, ein Modell, das in Italien entwickelt und designt wurden. Hersteller der „farbigen Klassiker mit Retro-Touch“ ist die Askoll Holding srl. Sie verlässt sich bei der Herstellung der Gehäuseteile für die Batterien der Zweiräder auf ein neues Material von LANXESS, das künftig unter dem Namen Pocan AF 4110 vermarktet werden soll.

Das neue flammgeschützte Compound ist für geometrisch komplexe und großflächige Gehäuseteile in Elektro- und Elektronikanwendungen konzipiert. „Den Ausschlag für unser Material gab neben seiner Verzugsarmut und hohen Flammwidrigkeit, dass es die strengen Anforderungen in puncto chemischer Resistenz, Wärmestabilität und Schlagzähigkeit erfüllt. Außerdem lässt es sich in einem sicheren Prozess per Ultraschall schweißen“, erläutert Fabio Passeri, Sales Manager beim LANXESS-Geschäftsbereich High Performance Materials (HPM) für die Region Italien/Schweiz. „Dank der hohen Farbstabilität kann darüber hinaus auf eine separate UV-Schutzlackierung der Bauteile verzichtet werden, was beträchtliche Kosteneinsparungen ermöglicht.“

Leichte Küchenhilfe

lxs-img_simulation_walzentraeger_2_03-bearb

Beim Walzenträger für eine Küchenmaschine wurde durch Simulation der Werkzeugfüllung das richtige Angusskonzept ermittelt, um Bindenähte und Lufteinschlüsse zu vermeiden und den Verzug zu minimieren.

Auch im Haushalt sind Kunststoffe von LANXESS im Einsatz. Ein Beispiel dafür ist ein Walzenträger für die Küchenmaschine eines Premium-Haushaltsgeräteherstellers. Er besteht aus Pocan C 3230 XF (XtremeFlow), einem mit 30 Prozent Glasfasern verstärkten Blend aus Polybutylenterephthalat und Polycarbonat von LANXESS. „Für unseren Werkstoff sprach, dass sich mit ihm das mechanisch hochbelastete Präzisionsbauteil nicht nur filigran konstruieren, sondern zugleich auch sehr verzugsarm und dimensionsstabil fertigen lässt“, erklärt Hans-Joachim Klöpper, Key Account Manager im Geschäftsbereich HPM. Der Spezialchemie-Konzern beliefert den Haushaltsgerätehersteller schon seit Jahren mit maßgeschneiderten Materialien und unterstützte das Unternehmen bei der Entwicklung des Walzenträgers unter anderem mit Simulationen und Berechnungen zur Fertigung.

Die Küchenmaschine vereint in sich zahlreiche Funktionen und kann zum Beispiel mahlen, zerkleinern, vermischen, schlagen, rühren und kneten. Der Walzenträger ist deshalb ein komplexes Bauteil, das zahlreiche Aufnahmen, Befestigungspunkte und Führungen aufweist und an vielen Stellen mit Rippen verstärkt ist. „Dank der Fließfähigkeit unseres Blends gelang es, das Bauteil in Wanddicken von 1,2 bis 3 Millimeter umzusetzen“, so Klöpper.

Informationen über Tepex

broschuere_tepex_vor_auto_1_03_bearbWegen des starken Interesses an Tepex, ein Verbundhalbzeug der LANXESS-Tochter Bond Laminates, erscheint zur K 2016 eine Broschüre über dessen Verarbeitung. Sie informiert über die Stärken von Tepex, sein Leichtbaupotenzial sowie die Produktfamilien und geht ausführlich auf die vielen Verfahren zu seiner Verarbeitung ein – wie etwa das Thermoformen oder Hybrid-Molding. Breiten Raum nehmen Techniken zum Aufheizen von Tepex sowie die Konstruktion und die Berechnung von Bauteilen per Drapier- und integrativer Simulation ein.

Die Broschüre richtet sich an Ingenieure, aber auch an technisch interessierte Leser – etwa aus dem Marketing oder Einkauf. Sie wird zur K 2016 unter www.tepex.de zum Download bereitstehen und auch während der Messe auf dem Stand von LANXESS erhältlich sein.

LANXESS macht Kunststoff bunt

macrolex_03_bearb

Macrolex Gran: Brillante Einfärbung von amorphen und semikristallinen Kunststoffen.

Der LANXESS-Geschäftsbereich Rhein Chemie Additives (ADD) präsentiert auf der Kunststoffmesse seine organischen Farbstoffe Macrolex Gran zur brillanten Einfärbung von amorphen und semikristallinen Kunststoffen. Dank seiner Mikrogranulatform zeichnet sich der Farbstoff gegenüber Pulver und Kompaktgranulaten durch herausragende Dispersions- und Verarbeitungseigenschaften sowie sicheres Handling aus.
Die Mikrogranulate der Reihe Macrolex Gran bestehen aus Hohlkugeln, die sich sehr leicht zerdrücken und deswegen schnell, gleichmäßig und vollständig im Kunststoff verteilen und einarbeiten lassen. Das Produkt lässt sich so ausgezeichnet verarbeiten, weil die Hohlkugeln aus besonders kleinen Primärpartikeln bestehen, deren Größe je nach Farbe nur zwischen rund zwei und zehn Mikrometern liegt.

Macrolex Gran ist so konzipiert, dass die Hohlkugeln einerseits groß genug sind, um kaum zu stauben und andererseits die im Vergleich zu Pulver deutlich kleinere Partikelgröße eine schnelle und vollständige Lösung im Kunststoff ermöglicht. Die hohe Rieselfähigkeit der etwa 0,3 Millimeter kleinen Hohlkugeln erleichtert eine exakte Dosierung und verhindert im Mischprozess ein Verklumpen. Die viermal höhere Schüttdichte im Vergleich zu Pulver zahlt sich bei der Verarbeitung, dem Transport und der Lagerung aus.

Neuer Hydrolyse-Stabilisator

Darüber hinaus stellt ADD seine große Produktpalette an Hydrolyse-Stabilisatoren für Kunststoffe und Polyurethane vor.  Sie wird durch Stabaxol P 110 ergänzt, dem ersten Produkt einer neuen Produktlinie innovativer, emissionsarmer polymerer Carbodiimide, die auf alternativen Rohstoffen basieren. LANXESS bedient mit dem Produkt den Trend zu maßgeschneiderten Hydrolyseschutzmitteln, die gezielt für den Einsatz in den einzelnen Anwendungen abgestimmt und dadurch hinsichtlich der stabilisierenden Leistung, Toxikologie, Emission und Handhabung enorm verbessert sind. Stabaxol P 110 zeigt hervorragende Leistungen beim Einsatz in den thermoplastischen Kunststoffen PET und PBT sowie in thermoplastischen Elastomeren (TPE-E). Vor allem die Verwendung in dem Biokunststoff Polylactid (PLA) führt zu einer stark verlängerten Lebensdauer des Endartikels bei feuchten, warmen Einsatzbedingungen. Typische Anwendungsbeispiele sind Monofilamente für Papiermaschinensiebe, Kabelummantelungen, technische Spritzgussteile und Elektronikgehäuse.

Die Qualität allzeit im Blick

rhenowave_03_bearb

Die Inline-Prozesskontrolle Rhenowave wurde für Hersteller von Reifen, Profilen, technischen Gummiwaren sowie von Gummi-Mischungen entwickelt, damit sie unter anderem die Dispersionsgüte ihrer Kautschukmischungen während der Extrusion zuverlässig überwachen können.

An Kautschukverarbeiter richtet sich die Inline-Prozesskontrolle Rhenowave von ADD. Sie wird am Messestand in der Praxis gezeigt. Die Einführung in ein industrielles Umfeld wurde von ADD an zwei LANXESS-Standorten für die Bladder-Produktion bereits konzernintern erfolgreich umgesetzt. „Mit Rhenowave ermöglichen wir Kautschukverarbeitern, ein ganz neues Qualitätsniveau im Extrusionsprozess zu erreichen“, sagt Philipp Junge, Leiter der Business Line Rubber Additives Business im LANXESS-Geschäftsbereich ADD. „Die Analytikdaten werden kontinuierlich inline, also während der Produktion, erfasst und liefern eine Qualitätsaussage für die gesamte Produktionsmenge, nicht nur für einige Teststücke. Das macht die Faszination an Rhenowave aus und erhöht die Wirtschaftlichkeit“, erläutert Junge.

Rhenowave wird am Kopf des vorhandenen Extruders installiert. Die Messung erfolgt volumetrisch, zerstörungsfrei und repräsentativ. Das gleicht Schwächen des herkömmlichen Testverfahrens aus, bei dem eine Probe entnommen und später im Labor analysiert wird. Mit Rhenowave wird eine Bewertung der Mischungsqualität in weniger als einer Sekunde nach Austritt der Mischung aus dem Extruder durchgeführt (Inline-Kontrolle). Wenn gewünscht, kann die Mischung komplett analysiert werden. Bereiche ungenügender Mischungsqualität lassen sich zeitnah und nicht erst im fertigen Produkt erkennen. Dies ermöglicht eventuell notwendige Korrekturen des Prozesses ohne größere Zeitverzögerung. „Das sichert eine hohe Qualität, minimiert Ausschussraten und senkt die Produktionskosten. Es ist unser Ziel, die herzustellenden Rhenowave-Apparaturen an individuelle Kundenwünsche anzupassen“, sagt Junge.

Weitere Informationen finden Sie hier: http://lanxess.de/de/corporate/produkte-loesungen/messekalender/k-2016/

Besuchen Sie uns auf der K 2016 in Halle 6 C76!