IMG_1340_702_452px

Herausfordernde Frühschicht

Als Teil ihres Trainee-Programms arbeitete Leonie Prudent zweieinhalb Wochen lang auf Wechselschicht in der Leverkusener Plant 2 von Saltigo. Eine spannende Erfahrung für die angehende Personalerin.

Jemanden wie Leonie Prudent hätten sicher viele unserer Betriebe gerne im Team, denn die 27-Jährige ist nicht nur intelligent, sondern auch offen und natürlich. Kein Wunder, dass sie schnell von den Kollegen der Saltigo-Plant 2 akzeptiert wurde, als sie hier in jedem der drei Betriebe (CLC-, HDK- und DHA-Betrieb) mit der jeweiligen Schicht zusammenarbeitete. Die Hospitation, bei der die gebürtige Rheinländerin die Wechselschicht mitmachte, gehört zum Trainee-Programm bei LANXESS, das insgesamt 16 Hochschulabsolventen seit dem vergangenen Herbst absolvieren.

Hilfreiche Einblicke für später

Anders als erwartet fand Leoni aber nicht die Nachtschicht am anstrengendsten, sondern die Frühschicht: Um 3:45 Uhr aufstehen, um pünktlich zur Ablöse um 5:30 Uhr anzutreten. „Das hat mich ganz schön geschlaucht, zumal auf der Frühschicht besonders viel los ist.“ Insgesamt war die Hospitation in der Produktion, die von männlichen Kollegen dominiert ist, für sie „eine spannende Erfahrung, durch die ich das Kerngeschäft kennengelernt und einen ersten Eindruck bekommen habe, wie die Mannschaft hier tickt. Im Personalbereich ist es sicher hilfreich, die besonderen Bedürfnisse in den Produktionsbetrieben zu kennen.“ Aufgeregt war die Hobby-Basketballerin, die während des Studiums in der ersten Liga gespielt hat und seit dem Berufsstart in der zweiten Liga aktiv ist, wegen der Betriebe-Hos-pitation nicht. Ganz im Gegenteil: „Auf die Zeit im Betrieb habe ich mich gefreut, und meine Erwartungen sind noch übertroffen worden: Alle waren äußerst freundlich zu mir und haben mich herzlich ins Team aufgenommen.“

Viel Unterstützung und mehrfache Geburtstagsfeier

Wenn Leoni von „ihrer“ Schicht erzählt, leuchten ihre Augen und man erkennt, dass sie ein Teil des Teams geworden ist. Dabei hat sie zudem bemerkt, dass viele Kollegen auch privat etwas miteinander unternehmen. „Die Arbeit auf Wechselschicht ist etwas Besonderes. Die Kollegen sind während der Arbeitszeit eng miteinander verbunden und aufeinander angewiesen“, erläutert Gerhard Kick, Manager der Plant 2. „Darüber hinaus arbeiten Sie oftmals seit Jahren zusammen auf derselben Schicht und verbringen viel Zeit miteinander. Die Schicht wird daher im Laufe der Jahre zu einer Art Familienergänzung.“ Beeindruckt war sie vor allem von der großen Hilfsbereitschaft ihrer Kollegen, die sich viel Zeit für sie und ihre Fragen nahmen: „Das waren am Anfang sehr viele: Schließlich habe ich Wirtschaft studiert und nicht Chemie.“ Dank der Unterstützung der erfahrenen Mitarbeiter wuchs ihr Verständnis für chemische Prozesse jeden Tag, bis sie am Ende kleinere Tätigkeiten wie das Eingeben von Füllständen der Anlagen sowie die Entnahme von Produktproben selbst übernehmen durfte. Besonders in Erinnerung bleiben wird ihr aber der 27. Geburtstag, den sie auf und mit der Nachtschicht des DHA-Betriebs verbracht hat. Sie schmunzelt: „So oft habe ich meinen Geburtstag noch nie gefeiert – erst mit der Schicht herein, nachts dann noch einmal mit der Schicht heraus, und tagsüber habe ich mich mit meiner Familie getroffen. Das war ein tolles Erlebnis!“

Diese Seite teilen