Jablonski_web_629_405px

Der Fachwerker Carsten Jablonski bewirtschaftet in seiner Freizeit mit einer Bekannten einen Hof. Der Veenhof in Kalkar-Appeldorn ist auf tiergestützte Therapien spezialisiert.

Wenn Carsten Jablonski nach seiner Arbeit im Labor des Mersolbetriebs (BU Rhein Chemie Additives) in Krefeld-Uerdingen zu Hause ankommt, dann hat er noch lange keinen Feierabend. Vielmehr wartet in Kalkar-Appeldorn, nahe der holländischen Grenze, der zwei Hektar große Veenhof auf ihn. Auf dem Hof, der sich früher im Familienbesitz der Unternehmer-Familie van Laak – bekannt für hochwertige Hemden – befand, ist viel zu tun. Denn das um 1600 erbaute Gut, das Jablonski Anfang des Jahres mit seiner guten Freundin Melanie Schmitz erworben hat, ist teilweise noch stark renovierungsbedürftig. „Manchmal frage ich mich schon, warum ich mir das nach der Arbeit noch antue“, schmunzelt der gelernte Labor-Fachwerker. „Aber es ist ja für einen guten Zweck.“

DSC07050webDer Fokus des Veenhofs liegt auf Reitunterricht für Kinder und Erwachsene sowie der tiergestützten Therapie von Menschen mit Einschränkungen. Die erforderlichen Zusatzausbildungen für Letzteres hat die gelernte Pferdewirtin Schmitz, die auch Vorsitzende des Vereins „Gemeinsam anders in Vielfalt begegnen“ e.V. ist, schon vor einigen Jahren erworben. Insgesamt gibt es auf dem Anwesen 30 Hühner, 22 Gänse, elf Ponys und Pferde, vier Katzen, zwei Hunde, zwei Ziegen und ein Hausschwein. „Es ist schön zu sehen, wie sehr unsere Kursteilnehmer aufblühen, wenn sie mit den Tieren zusammen sind“, betont Schmitz. Für die Teilnehmer sind die Therapieprogramme übrigens kostenlos, denn die Krankenkassen übernehmen die Kosten dafür. Unterstützung erhält der Verein durch rund 20 ehrenamtliche Helfer, zu denen auch Jablonski schon seit vielen Jahren zählt.

 

Hofarbeit ist Teamarbeit

Als das Gut in Kalkar-Appeldorn zum Verkauf stand, stand für das Duo schnell fest, dass es ihn gemeinsam erwerben und betreiben will. Dabei verantwortet Schmitz, die auch tagsüber auf dem Hof ist, die Arbeit mit den Tieren ebenso wie die alltäglichen Aufgaben. Jablonski hingegen kümmert sich vor allem um Instandhaltungen und Renovierungen. „Wenn es mal sein muss, dann lässt mich mein Chef Uwe Gehrmann übrigens auch früher gehen. Das finde ich sehr nett von ihm – allerdings achte ich darauf, dass das die absolute Ausnahme bleibt.“

Am 18. und 19. April war die offizielle Einweihung des Veenhofs mit gegrillten Würstchen, hausgemachten Waffeln und diversen Aktivitäten für Kinder. Besonders beliebt waren natürlich das Ponyreiten und die Kutschfahrten. Aber auch das Kinderschminken und das Entenangeln stießen auf große Begeisterung. Jablonski betont: „Ich hoffe, dass wir uns damit bekannter gemacht haben und dass wir demnächst viele Gäste begrüßen können.“

Teilen

[wp_social_sharing social_options='facebook,twitter,linkedin' show_icons='1']


Lernen Sie unsere Mitarbeiter kennen und lesen Sie, warum sie gerne bei LANXESS arbeiten



Haben Sie Fragen zu unseren Produkten oder Anwendungen?

 

Diese Seite teilen