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„Neu und doch vertraut“

Seit Mai leitet Dirk Van Meirvenne die Business Unit Advanced Industrial Intermediates (BU AII).

Herr Van Meirvenne, Sie sind neu zu LANXESS und hier zur BU AII gestoßen. Warum haben Sie sich zu diesem Schritt entschlossen?

Mich hat vor allem der LANXESS-Claim „Energizing Chemistry“ überzeugt, weil er widerspiegelt, dass die Produkte Lösungen für die großen Herausforderungen unserer Gesellschaft bieten, wie den sogenannten Megatrands Urbanisierung, Mobilität, Wasser und Landwirtschaft.
Das trifft sowohl für den Konzern als auch für die BU AII zu. Darüber hinaus wollte ich meine Kenntnisse und Erfahrungen in Bezug auf chemische Prozesse und Asset-Management wieder in der Chemie einsetzen. Die Leitung der BU AII mit ihrem breiten Produktportfolio stellte daher auch aufgrund der Komplexität der Anlagenstrukturen eine sehr reizvolle Aufgabe dar. Nicht zuletzt kenne und schätze ich einige meiner heutigen Vorgesetzten, Kollegen und Mitarbeiter von meinen früheren Tätigkeiten.

Wie haben Sie Ihre ersten 100 Tage im Amt verbracht?

Ich habe mir viele Anlagen angeschaut und mich bemüht, mehr zuzuhören als selbst zu reden – was mir wegen meiner Ungeduld nicht immer leichtfällt. Aber ich will mir erst ein fundiertes Bild von den Anlagen und den Menschen machen, bevor ich Entscheidungen treffe. Dabei bin ich sehr beeindruckt von der BU AII, denn sie verfügt nicht nur über eine exzellente Anlagenstruktur und hervorragende Marktpositionen, sondern sie ist insgesamt eine durchstrukturierte, gut funktionierende Business Unit. Das liegt vor allem an den kompetenten Mitarbeitern, die die Produkte und Prozesse in der Tiefe verstehen und die bei Meetings zum Teil auch laut nachdenken und so oft auf ausgezeichnete Ideen kommen.

Wie innovativ ist AII denn?

Die Innovationskraft bei AII ist viel höher, als viele glauben! Es geht ja bei Innovationen nicht nur darum, neue Moleküle zu erfinden, sondern um alle wertschaffenden Ideen aus allen Bereichen der BU. Die AII-Mitarbeiter entwickeln kontinuierlich neue Anwendungsmöglichkeiten sowie Prozessverbesserungen und bringen uns dadurch weiter voran. Wir müssen unsere Anlagen immer auf dem aktuellen technologischen Stand halten, damit wir weiterhin gegen den Wettbewerb bestehen.

Wie wollen Sie die Erfolgskultur bei AII weiter vorantreiben?

Ich finde, die Erfolgskultur wird bei AII bereits gelebt; hier herrscht ein sehr offener Umgang miteinander. Das unterstütze ich sehr, weil ich davon überzeugt bin, dass die richtige Unternehmenskultur maßgeblich zum Unternehmenserfolg beiträgt. Dabei ist mir wichtig, eine Feedbackkultur auch von oben vorzuleben, wozu es auch gehört, Kritik anzunehmen und daran zu wachsen.

Welche Pläne haben Sie mittelfristig für AII?

Bei uns steht Wachstum im Vordergrund; sowohl durch interne Projekte als auch durch Akquisitionen. Allerdings wollen wir uns dabei nicht unter Zeitdruck setzen lassen, sondern wir werden die Möglichkeiten genau prüfen, um dann die richtigen Entscheidungen zu treffen. Darüber hinaus sehe ich großes Potenzial bei der weiteren Optimierung der Lieferkette. Außerdem will ich am Thema Sicherheit arbeiten. Hier liegt AII zurzeit unter dem Branchendurchschnitt. Dabei setze ich einerseits auf einen kontinuierlichen Dialog und meine Vorbildfunktion, indem ich zum Beispiel immer den Handlauf nehme und beim Fahrradfahren einen Helm trage. Außerdem will ich mich persönlich um jeden Unfall mit Ausfalltagen kümmern. Dabei möchte ich unsere positive Sicherheitskultur weiter ausbauen.

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