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“Es ist immer etwas Besonderes, wenn aus einer Team-Idee Realität wird”

Die Business Unit Liquid Purification Technologies (LPT) ist einer der weltweit bedeutendsten Anbieter von Produkten zur Aufbereitung von Wasser und Flüssigmedien. Mit den Lewatit® Ionenaustauscherharzen und Lewabrane® Umkehrosmose-Membranelementen bietet LPT seinen Kunden gleich zwei Premiumtechnologien, die sich auf perfekte Weise ergänzen. Während die Membrantechnologie beispielsweise bei stark salzhaltigen Wässern sehr kosteneffizient arbeitet, ist bei niedrigen Salzkonzentrationen eine Feinreinigung bis in den Spurenbereich eher durch Ionenaustauscher zu realisieren. Eine der bekanntesten Anwendungen für Lewatit Ionenaustauscher ist z.B. der Brita-Wasserfilter.

Was genau ist Ihr Job bei LPT?

Michael Pies: Ich bin global verantwortlich für Produktion und Technik unserer Business Unit. Wir produzieren unsere Ionenaustauscher in drei Betrieben in Deutschland und in Indien. In einer weiteren Produktionsanlage werden Membranen gefertigt. Wichtig ist in allen Fällen eine sichere Produktion. Unsere Standards sind weltweit gleich. Um die Arbeitssicherheit bei LANXESS zu verbessern, hat der Konzern im Jahr 2011 das Sicherheitsprogramm Xact ins Leben gerufen und schrittweise an allen Standorten weltweit eingeführt!

Ich sichere zusammen mit den Betriebsleitern und meinem Team in Köln eine hohe Verfügbarkeit der Anlagen. Besonders wichtig ist es, neue Konzepte zu erarbeiten, um stets mit modernster Technologie die Produktivität zu verbessern und den steigenden  Ansprüchen an unseren Produkten gerecht zu werden.

Was macht Ihren Job so spannend?

Michael Pies: In meinem Job vereinigen sich chemische und technische Aufgaben. Als Chemiker kann ich hier auch meine Affinität zur Technik voll einsetzen. Dazu arbeitet man ständig mit den Betrieben, vielen Kollegen in der Forschung, im Marketing und auch zentralen Bereichen zusammen. Die globale Komponente des Jobs ist das „Salz in der Suppe“. Ich arbeite mit Menschen verschiedenster Nationalität und Mentalität zusammen.

Was war die größte Herausforderung bisher?

Michael Pies: Es ist immer etwas Besonderes, wenn aus einer Team-Idee Realität wird. Unser neuer Betrieb in Indien zählt mit Sicherheit zu den ganz besonderen Projekten. Als die Aufgabe eine neue Ionenaustauscher Kapazität in Asien zur errichten konkret anstand, musste zunächst ein Standort in Indien gesucht werden. Die Wahl war nicht einfach, da das Verständnis für einen Chemiestandort in Indien deutlich anders ist. Wir haben uns für Jhagadia entschieden und dort einen modernen Chemiestandort errichtet. In der Zwischenzeit ist dieser Betrieb integraler Bestandteil unserer Produktionen.

Was wünschen Sie sich für die Zukunft?

Michael Pies: Sauberes Wasser ist eines der zentralen Themen der Zukunft!
Unser Ziel ist es unseren Beitrag hier zu leisten, indem wir wieder Kapazitäten aufbauen und den Stand der Technik hierbei maßgeblich mit zu gestalten.

Was machen Sie in Ihrer Freizeit

Michael Pies: Wenn es meine Zeit erlaubt, spiele ich leidenschaftlich Eishockey und Kite surfe.

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