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Wärme führen mit Stabilität und Tradition

Ohne den Energieträger Wärme sind viele industrielle Prozesse nicht denkbar. Dabei werden oftmals sogar Temperaturen von bis zu 400° Celsius benötigt. Organische Wärmeträgerflüssigkeiten wie Diphyl sorgen dafür, dass die Hitze an die nächste Station weitergegeben wird und nicht verloren geht.

Wenn es präzise sein soll

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Insbesondere bei hohen Temperaturen spielen synthetische organische Wärmeträger ihre Vorteile aus, wenn es auf eine präzise Temperatursteuerung ankommt. Das gilt zum Beispiel für die Herstellung und Verarbeitung von Kunststoffen, Synthesefasern und Kautschuk sowie für die holz- und metallverarbeitende Industrie. Unerlässlich sind Wärmeträger, wenn es darum geht, aus Polyester zum Beispiel PET zu machen und es zu Fasern und Flaschen weiterzuverarbeiten.

Synthetische Wärmeträger zeichnen sich durch hohe Siedebereiche, eine hohe Thermostabilität und eine lange Lebensdauer aus. Daher sind sie besonders geeignet für eine Prozessführung in Bereichen von 280 bis 400° Celsius. Hier bewähren sich vor allem die Diphyl-Produkte von LANXESS – und das seit 1929. Bei Temperaturen oberhalb von 340° Celsius ist das Produkt sogar einzigartig. Aufgrund ihrer einzigartigen thermischen Stabilität und Langlebigkeit wird die Wärmeträgerflüssigkeit Diphyl auch die „Grande Dame“ der Wärmeträgerflüssigkeiten genannt.

Konstante Leistung über tausende Betriebsstunden

Diphyl, eine Mischung von Diphenyloxid und Diphenyl, ist eine klare, leicht gelbliche Flüssigkeit von geringer Viskosität. Ihr Erstarrungspunkt liegt bei 12° Celsius. Damit ist er deutlich niedriger als derjenige der reinen Verbindungen. Dadurch ist Diphyl bereits bei Raumtemperatur flüssig und kann leicht in die Anlage gefüllt werden.

Diphyl bleibt auch unter enormer Hitze in seinen Eigenschaften über tausende Betriebsstunden nahezu konstant.

Exakter Siedepunkt ist vorteilhaft in der Dampfphase

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Insbesondere in der Dampfphase bewährt sich Diphyl. Denn die Mischungszusammensetzung hat einen exakten Siedepunkt, den die Hersteller dann entsprechend nutzen können. Für eine präzise Temperatureinhaltung, wie bei Spinn- und vor allem Polymerisationsprozessen, ist dies oft qualitätsentscheidend für das hergestellte Produkt.

Das hat auch den Dortmunder Hersteller von thermoplastischen Halbzeugen, Murdotec Kunststoffe überzeugt. In der Produktion setzt das Unternehmen Diphyl DT als Wärmeträger ein. „Bei der Herstellung von Halbzeugen aus ultrahochmolekularem (UHMW)-Polyethylen werden in unseren Pressanlagen Temperaturen zwischen 20° Celsius und 240° Celsius benötigt. Vorlauftemperaturen und Filmtemperaturen in der Heizanlage von über 300°Celsius und eine geringe Viskosität bei Temperaturen unter 40° Celsius waren die entscheidenden Gründe für Diphyl DT. Dadurch benötigen die Pumpen eine geringere Antriebsleistung“, erläutert Josef Ikemann, Geschäftsführer der Murdotec Kunststoffe GmbH & Co.KG.

Rundum-Service für Kunden

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Wärmeübertragungsanlagen arbeiten gewissermaßen direkt „am schlagenden Herzen“ industrieller Produktionsanlagen – ihr zuverlässiges Funktionieren ist daher essenziell für die sichere Arbeit. Sowohl die Auswahl als auch die Wartung des Wärmeträgers exakt auf den jeweiligen Prozess und die Konzeption der Anlage abgestimmt werden. Die Fachleute der Vertriebsgesellschaft LANXESS Distribution bieten einen umfassenden anwendungstechnischen Pre- und After-Sales-Service. Außerdem veranstalten sie für ihre Kunden Workshops, wo die Teilnehmer in ein- bis zweitägigen Workshops weitreichende Informationen erhalten.

Weitere Informationen über Diphyl finden Sie unter:  www.diphyl.com